KI als Werkzeug statt Ersatz: Impulse für den Unterricht
Beim diesjährigen BundeslehrerInnentag 2026 in Linz beleuchtete der deutsche Lehrer und Bildungsforscher Florian Nuxoll die tiefgreifenden Veränderungen, die Künstliche Intelligenz (KI) in Schule und Unterricht mit sich bringt. Sein Vortrag, der auf schule.at zusammengefasst wurde, betonte die Notwendigkeit für Bildungseinrichtungen, sich aktiv mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen. Nuxoll hob hervor, dass KI bereits den Alltag von Schülerinnen und Schülern prägt und die Art und Weise beeinflusst, wie Informationen gefunden und verarbeitet werden.
Für Lehrkräfte bedeutet dies nicht, zu Informatikexperten zu werden, sondern vielmehr die Möglichkeiten und Grenzen von KI zu verstehen. Intelligente Tutorsysteme, die Lernfortschritte analysieren und Aufgaben individuell anpassen, wurden als konkrete Anwendung genannt, die Schülerinnen und Schüler beim Sprachenlernen oder in anderen Fächern unterstützen können.
Aus Sicht von arithmetik.at ist es entscheidend, KI als wertvolles Werkzeug zu begreifen, das pädagogische Arbeit ergänzt, aber niemals ersetzt. Schulen sollten einen Fokus auf die Vermittlung von Medienkompetenz legen, damit Lernende kritisch mit KI-generierten Inhalten umgehen, diese prüfen und eigenständige Entscheidungen treffen können. Dies ist eine zentrale Aufgabe, um Schülerinnen und Schüler auf eine zunehmend digitalisierte Welt vorzubereiten und ihnen Orientierung zu geben.
Originalquelle: schule.at – Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer